die Eiskathedrale

Jetzt unzugänglich, weil komplett unter dem Schnee begraben.

Diese Eisgrotte wird Liebhaber atypischer Landschaften und Fotos-Fans begeistern. Die  Grotte  ist bequem zu erreichen und kann auf eigene Verantwortung besichtigt werden.

Die natürliche Eisgrotte des Glacier 3000, auch "die Mühle" oder "le trou du diable" genannt, entstand durch einen Siphon-Effekt. Im Frühling und Sommer füllt sich dieser Hohlraum mit Wasser. Das schmelzende Eis und die Anhäufung von Rückständen verstopfen den Abfluss: ein See entsteht.  Im Herbst gibt der Pfropfen nach, das Wasser wirbelt wie in einem Siphon (daher der Name "Mühle") heraus und gibt eine Grotte frei, die jedes Jahr - je nach den Bedingungen, die im Sommer herrschten – unterschiedlich ist. Diese natürliche Grotte von etwa zwanzig Metern Länge ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Lichter reflektieren sich an den Eiswänden und es entstehen Bilder wie aus einer anderen Welt.

Zugang zur Grotte auf eigene Verantwortung 

Die Grotte kann zu Fuss in 15 Minuten von der Talstation des Sessellifts Ice Express aus erreicht werden. Ein markierter Weg führt Sie in völliger Sicherheit hin. Ihr Standort ist durch ein Schild gekennzeichnet, aber der Zugang zu ihr ist auf eigene Verantwortung. Da der Boden vereist ist, ist es wichtig, sich vorsichtig fortzubewegen. Die unsicheren Wetterverhältnisse im Winter und die Anhäufung von Schnee vor dem Grotteneingang führen dazu, dass der Zugang nicht den ganzen Winter über garantiert werden kann. Es ist sehr selten, dass man eine solche Grotte besichtigen kann, deshalb sollten Sie nicht zögern, möglichst bald einen Besuch zu planen.

Jetzt unzugänglich, weil komplett unter dem Schnee begraben